2. Kasendorfer Dorfolympiade
Am 17. Juli war es wieder so weit. Nach einer 1-jährigen Pause wurde die 2. Dorfolympiade in Kasendorf ausgetragen.
Auf dem Gelände des Sportvereins Kasendorf rivalisierten sich die Teams der
Freiwilligen Feuerwehr Kasendorf/des Roten Kreuzes, des Sportvereins, des CVJMs, sowie das Team des Musikvereins Kasendorf, des Tennisclubs Kasendorf und ein spezielles Team: die KdSs - die Kasendorfer Superstars, zu denen die bekannteren Persönlichkeiten Kasendorfs zählten.
Kurz nach 17:00 Uhr, nach einer kleinen Ansprache, ging es dann los.
Als erstes Spiel stand Fußball auf dem Plan... aber nicht mit einem normalen Ball, sondern mit einem Gymnastikball. Lustig zuzusehen, aber als wir dann an der Reihe waren, waren wir dann doch etwas aufgeregt... vorallem als wir erfuhren, dass der SSV Kasendorf unser Gegner war. Auf das Feld durften Moritz Weiß, Philipp Hacker, Julia Kròlak, Kevin Schmidt und Maximilian Hacker. Als Torwart durfte Volkmar Schulze herhalten. Am Ende haben wir dann (leider) 0:1 verloren.
Die zweite Disziplin war Bobbycar-Wettrennen. Für das Team des CVJM gingen Kevin Schmidt und Philipp Hacker an den Start. In das Finale hat es dann doch nur Kevin geschafft und, so gut wie wir sind, hat er dies sogar gewonnen.
Das dritte Spiel nannten wir "Gummiring-mit-Strohhalm-weitergeben". Dieser Name beschreibt die Disziplin ziemlich gut, da vier aus jedem Team, bei uns Anjan Bergmann, Sabrina Hargens, Julia Kròlak und Maximilian Hacker, Gummiringe aus einer Schale in einen Plastikbecher transportieren musste. Zur Hilfe gab es für jeden einen Strohhalm. Fiel der Gummiring vom Strohhalm, so musste er wieder in die Schale gelegt und erneut aufgefädelt werden. Durch unsere Schnelligkeit und Geschicklichkeit schafften wir in diesem Spiel den zweiten Platz.
Danach, als viertes Spiel, war Kistenrennen dran. Dafür opferten sich, wie im vorherigen Spiel, Anjan, Sabrina, Julia und Max. Das Ziel der Disziplin war, das gegenüberliegende Ziel als erster zu erreichen. Klingt einfach, wenn da nicht die Kästen wären, auf die wir steigen mussten. Fiel ein Teammitglied auf den Boden, musste die gesamte Gruppe von vorne starten. Kurz vor dem Ziel... passierte uns genau das. Aber nicht nur uns, sondern auch dem gegnerischen Team. Letztendlich waren wir dann doch nicht als erster im Ziel.
Die fünfte Disziplin wurde Gummistiefelweitwurf genannt. Der Name sagt alles. Jedes Team schickte zwei Mitglieder auf den Rasen des Sportplatzes, die versuchen mussten, einen Gummistiefel in einen abgesteckten Bereich zu werfen... und das weiter als die anderen Teams. Für uns ins Rennen gingen Moritz Weiß und Philipp Hacker, die so einige Kunststücke vollbrachten, während das Publikum auch bei den anderen Gruppen in Deckung gehen musste.
Als sechstes und letztes Spiel durften Julia Kròlak und Maximilian Hacker einen Becher Wasser um ein Hütchen transportieren und anschließend in einen Bierkrug füllen. Der Becher stand auf einem Tennisschläger, als Schuhe wurden Schwimmflossen getragen und als Spritzschutz musste eine Taucherbrille herhalten. Also auch hier wieder erschwerte Bedingungen für den Sieg... denen wir trotzen konnten und uns den ersten Platz sicherten.
Nachdem die Punkte zusammengezählt wurden, konnte die Siegerehrung stattfinden. Alle Teams standen aufgeregt vor der Jury und konnten es kaum erwarten, ihren, mehr oder weniger, verdienten Platz zu erfahren. Mit den steigenden Plätzen stieg dann auch bei uns die Aufregung. Als wir erfuhren, dass wir unter den ersten drei waren und den dritten Platz gemacht haben, war die Freude natürlich groß.
Als Belohnung gab es Eis, für die Erwachsenen eine Flasche Sekt und eine Urkunde.
Abschließend lässt sich sagen:
Wir freuen uns und sind bereit für das nächste Jahr!
